Hotel in der Nähe
Das hohe Ufer der Leine gab Hannover seinen Namen. Aus dem honovere wurde – so zumindest die wahrscheinlichste Ableitung – im Laufe der Zeit Hannover. Und hier wurde die Stadt gegründet. Aus diesem Grund gibt es für das Historische Museum kaum einen passenderen Standort. Dieter Oesterlen entwarf als verantwortlicher Architekt ein Grundriss, der sich um einen fünfeckigen Innenraum erstreckt. Errichtet wurde das Gebäude zwischen 1964 und 1967.

Integraler Bestandteil des Historischen Museums ist der Beginenturm, dessen Errichtung mindestens ins Jahr 1357 datiert werden kann. Der Turm war Bestandteil der Stadtmauer, von der einige Reste ebenfalls in den Museumsbau integriert wurden. Seinen Namen erhielt er aufgrund seiner Lage im Garten der Beginen, einer ordensähnlichen Gemeinschaft frommer Frauen. Seit 2014 ist der Turm nach einer Sanierung auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Von Hannoveranern für Hannoveraner


Die Sammlung des Museums ist in drei Abteilungen gegliedert, die auf verschiedene Aspekte der Regionalgeschichte aufmerksam machen. Die landesgeschichtliche Abteilung stellt die Entwicklung vom Fürstentum Calenberg um 1600 bis zum Ende des Königreichs Hannover in den Mittelpunkt. Auf einem chronologisch geordneten Rundgang erleben die Besucher in der Abteilung Stadtgeschichte, wie sich Hannover als Stadt vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert entwickelte. Zahlreiche Modelle und Exponate wie alte Hanomag-Fahrzeuge sorgen dafür, dass Wissen nicht auf trockene Art vermittelt wird. Die dritte Abteilung hat das Leben der niedersächsischen Landbevölkerung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert zum Thema.

Neben der Dauerausstellung finden hier regelmäßig Sonderausstellungen statt. So stieß 2016 die Ausstellung „Typisch Hannover!?“ auf großes Interesse, wurde sie doch nicht nur aus Objekten des eigenen Bestands kuratiert. Vielmehr waren die Hannoveraner dazu aufgerufen, eigene Objekte, die für sie eben typisch Hannover sind, auszustellen und deren Geschichte zu erzählen.

Einen Ableger, der auf das Königreich Hannover und seine Verbindungen zum englischen Königshof eingeht, findet man im Schloss Herrenhausen im Großen Garten.

 

Fotografisches Gedächtnis


Das Historische Museum beherbergt ebenfalls eins der größten Fotoarchive Deutschlands. Rund fünf Millionen Fotografien finden sich im Bestand. Besucher können nach Anmeldung ca. eine Million digitalisierte Aufnahmen einsehen.

Ein großer Umbau, mit neuem Konzept steht ab 2017 auf dem Plan. Der Betrieb geht aber mit kleinen Abstrichen weiter.

Anfahrt

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